Wie das Deutsche Weininstitut berichtet, hat die europäische Weinbranche neue Standards für die kommerzielle Kommunikation für Wein definiert. Diese richtet sich unmissverständlich gegen einen übermäßigen oder missbräuchlichen Konsum von Wein beziehungsweise Sekt.
In elf Punkten verpflichten sich die europäischen Unternehmen unter anderem dazu, dass durch kommerzielle Kommunikation Kinder oder Jugendliche nicht zum Trinken von Wein aufgefordert oder animiert werden dürfen. Es darf auch nicht der Eindruck erweckt werden, dass ein niedriger Alkoholgehalt von Wein missbräuchlichen Konsum verhindere oder dass Weinkonsum zur gesellschaftlichen Akzeptanz oder zum sozialen Erfolg nötig sei. Selbstverständlich ist auch jede werbliche Verbindung zum Weinkonsum im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz und während der Schwangerschaft untersagt.
Allgemeine Informationen sowie redaktionelle Medieninhalte, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse über gesundheitliche Wirkungen des Weinkonsums im Positiven wie im Negativen aufklären, sind von den neuen Standards nicht betroffen.
Zuwiderhandlungen können geahndet und mit Sanktionen versehen werden. Jeder Verbraucher kann sich über Werbemaßnahmen beim Deutschen Werberat beschweren.
Die Etablierung der neuen Kommunikationsstandards erfolgt im Rahmen der europäischen Initiative WINEinMODERATION (WiM).
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