Runter mit den Erträgen: Die Grüne Lese

Im Sommer, meist im August nach der Färbung der Beeren, manchmal aber auch schon früher, wird im Weinberg der Sommerschnitt durchgeführt. Dieses Verfahren wird auch Ausdünnen genannt.
Hier werden noch grüne Trauben, die überflüssig oder nicht ausgereift sind, von den Reben geschnitten. Dies geschieht, um eine höhere Konzentration von Zucker und Extraktstoffen in den am Stock verbliebenen Trauben zu erzielen. Diese profitieren nämlich entsprechend mehr von den Extrakten, die die Wurzeln aus dem Boden holen. Ziel der „Grünen Lese“ ist es einen besseren und vor allem extraktreicheren Wein zu erlangen. Das Ausdünnen hat natürlich eine Verringerung des Ertrags zur Folge, wodurch der Sommerschnitt anfangs bei vielen Winzern auf Unverständnis gestoßen ist. Durch die aus dem Sommerschnitt resultierende Qualitätssteigerung haben aber viele Winzer ihre Vorbehalte abgelegt.

Besonderes Augenmerk liegt im Sommer auch beim Schutz der Rebstöcke vor Pilzkrankheiten und Rebschädlingen. Die Winzer unternehmen hier verschiedene, in den meisten Fällen biologische Schutzmaßnahmen. Hier gilt immer die Regel „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“. Zwischen Mai und August sind vier bis sieben Spritzungen notwendig. Durch den Einsatz von Pheromonen wird die Ausbreitung schädlicher Insekten schon bei ihrem Hochzeitsflug verhindert.

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Eine Antwort zu “Runter mit den Erträgen: Die Grüne Lese”

  1. weinbau24 sagt:

    Hallo,

    wir würden gern unsere Erfahrungen aus der Praxis zur “grünen Lese” beisteuern.
    Gern beteiligen wir uns auch bei der Erstellung von Beträgen für den Weinbau und Weinausbau.

    Grüße aus dem sächsischen Weinland

    Martin Gurks
    Weinbau24.de

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