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Ralph und Gerd Anselmann sind die Winzer des Jahres 2010

29. Oktober 2010

Gestern abend (28. Oktober 2010) wurden auf der Siegergala der DLG die besten deutschen Winzer und Weinkollektionen ausgezeichnet. Insgesamt testeten die Weinexperten der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) in diesem Jahr 5.300 Weine und Sekte von rund 380 Winzerbetrieben Deutschlands. Die Auszeichnung für den “Winzer des Jahres 2010″ ging an Ralf und Gerd Anselmann vom pfälzischen Wein- und Sektgut Gebrüder Anselmann, zudem erhielten sie den  Bundesehrenpreis in Gold des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Wir gratulieren den zwei recht herzlich und freuen uns, dass sie die Auszeichnung in die Pfalz geholt haben!

Gerd und Ralf Anselmann in Ihrem Barriquekeller

Gerd und Ralf Anselmann in Ihrem Barriquekeller

Der Weinjahrgang 2010 Teil 1: Südtirol

27. Oktober 2010

In den nächsten Tagen und Wochen möchten wir uns dem Weinjahrgang 2010 widmen. Dieser ist in den einzelnen Anbaugebieten unterschiedlich ausgefallen. Daher kann man keine allgemeine Prognose treffen.

Im Teil 1 möchten wir uns Südtirol näher anschauen. Die Handelskammer Bozen berichtet von sehr guten Qualitäten, im Vergleich zum Jahr 2009 haben die Moste höhere Säure- und niedrigere Zuckerwerte. Dieses Jahr waren die Beeren etwas kleiner, die Trauben aber dafür umso fruchtbetonter und knackiger. Je nach Sorte sind die Erntemengen zwischen 10 und 25 Prozent niedriger als in den letzten Jahren. Dies hört man leider aus den meisten Anbaugebieten. Nach dem regenintensiven Jahr 2008 und dem witterungsmäßig idealen Jahrgang 2009 hat der Jahrgang 2010 die Winzer vor keine allzu großen Probleme gestellt.

Die Lagennamen und ihre Bedeutungen

24. Oktober 2010

Es gibt 25 Großlagen und 300 Einzellagen alleine in der Pfalz. Darunter finden sich einige interesante Namen, bei denen man oftmals das schmunzeln anfängt. Doch woher kommen diese Namen? Manchmal ist es ganz einfach herauszufinden und man kann den Namen auf die Bodenbeschaffenheit, die früheren Eigentümer oder Denkmäler in den Weinbergen zurückführen. So ist bei dem Burrweiler Schäwer (Schiefer) der Namen vom Boden abgeleitet, beim Forster Ungeheuer kommt der Name vom ehemaligen Besitzer und der Maikammerer Heiligenberg hat den Namen von einem Denkmal erhalten. Interessant wird es, wenn die Lagen von oben betrachtet, bestimmte Bilder darstellen, dann entstehen Namen wie beispielsweise der Kallstadter Saumagen.

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