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2009 wird ein Spitzenjahrgang erwartet

19. Oktober 2009

Die Weinlese in Deutschland ist großenteils abgeschlossen und die Winzer freuen sich über große, gesunde Trauben sowie hohe Mostgewichte. Wegen der langen und ungestörten Reifezeit der Trauben erwarten alle Weinkundigen einen Spitzenjahrgang 2009: sehr aromatisch, sortentypisch und ausgewogen. Die Euphorie über das hervorragende Lesegut wird auch nicht von den teilweise geringen Säurewerte getrübt. Denn das Berliner Landwirtschaftsministerium hat bereits genehmigt, dass die Regionen, die im Sommer mit Trockenheit zu kämpfen hatten, den Säureghalt der Moste nachträglich anheben können. So können auch diese Weine die für deutsche Sorten typische Spritzigkeit und Eleganz erlangen.

Bundesweinprämierung 2009: Pfalz und Baden haben die Nase vorn

13. Oktober 2009

Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) testete 4.800 Weine und Sekte von 424 Winzerbetrieben aus allen deutschen Anbauregionen. Alle Weine und Sekte hatten bereits bei einer regionalen Prämierung erfolgreich abgeschnitten und erlangten je nach Punktzahl einen Bronzenen, Silbernen, Goldenen oder sogar einen Goldenen Extra DLG-Preis. Lediglich 387 Weine und Sekte blieben ohne Auszeichnung. Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 1.011 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (793), Württemberg (775) sowie Rheinhessen (717).

Die Testergebnisse können Sie hier einsehen.

Weinbergsarbeiten

13. Oktober 2009

Der Herbst ist die spannendste Zeit des Jahres, da sich meist erst bei der Lese entscheidet, ob sich die Arbeit eines ganzen Jahres gelohnt hat.

Bereits in den ersten beiden Monaten des Jahres wird der Grundstein für die Ernte gelegt, da der Winzer beim Rebschnitt die spätere Qualität sowie den Ertrag festgelegt. Hierbei gilt: Je geringer die Rutenanzahl, desto geringer die Ernte. Das abgeschnittene Holz wird oftmals zur Humusanreicherung in den Boden eingearbeitet. Bis heute zählt der Rebschnitt zu den intensivsten und zeitaufwendigsten Handarbeiten, der Winzer muss hierfür je nach Größe des Betriebes mehrere Wochen einplanen. Im Anschluss werden die Reben gebogen und noch vor dem Austrieb in Form gebracht, dadurch kann die gleichmäßige Versorgung der Triebe gewährleistet werden. Die natürliche Aktivität des Bodens kann durch Bodenlockerungen und Begrünung verstärkt werden.

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