07. Oktober 2011
Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in diesem Jahr erstmals drei Sonderpreise für den besten Weiß-, Grau- und Spätburgunder der DLG-Bundesweinprämierung 2011 vergeben. Die Preisträger kommen aus der Pfalz und vom Kaiserstuhl.
Den Preis für den besten Weißburgunder des Wettbewerbs erhielt das Pfälzer Wein- und Sektgut Wilhelmshof aus Siebeldingen für die 2010er Weißburgunder Spätlese trocken aus der Lage Siebeldinger im Sonnenschein. Das Weingut Alfons Ziegler aus St. Martin in der Pfalz wurde für seine 2010er Grauburgunder Spätlese trocken aus der Lage Edenkobener Heilig Kreuz ausgezeichnet. Mit ihrer 2009er Spätburgunder Auslese trocken von der Sasbacher Roten Halde, präsentierte die Winzergenossenschaft Sasbach am Kaiserstuhl den besten Spätburgunder des Wettbewerbs. Weiter lesen...
04. Oktober 2011
Am vergangenen Freitag wurde im Neustadter Saalbau die neue Deutsche Weinkönigin und ihre Prinzessinen gewählt. Die neue Weinhoheit ist Annika Strebel. Die 23 Jahre alte Weinbaustudentin aus dem kleinen Ort Wintersheim in Rheinhessen ist die 63. Deutsche Weinkönigin. Damit kommt nach 1999 erstmals wieder eine Deutsche Weinkönigin aus dem größten deutschen Weinanbaugebiet.
Eine 80-köpfige Jury aus Politik, Medien und Weinwirtschaft wählte die junge Rheinhessin zur höchsten Repräsentantin des Deutschen Weins. Ramona Sturm von der Mosel und Elisabeth Born aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut werden Annika Strebel als Deutsche Weinprinzessinnen unterstützen.”Das ist ein großer Tag für den rheinland-pfälzischen Wein”, sagte Annika Strebel nach ihrer Wahl. Die 23-Jährige wusste schon als kleines Kind, dass sie Winzerin werden wollte. Zurzeit studiert sie Weinbau an der renommierten Fachhochschule Geisenheim. Als Genussmensch sammelt sie gerne Wildkräuter für die Küche oder baut ihre eigenen Kürbisse an. Dafür wird Annika im nächsten Jahr wenig Zeit haben: Auf rund 200 Terminen im In- und Ausland vertritt sie die deutsche Weinwirtschaft. Weiter lesen...
26. September 2011
In den Weinanbaugebieten Baden und Württemberg dürfen künftig neue Rebsorten gepflanzt werden. Agrarminister Alexander Bonde (Grüne) hat jetzt die zugelassenen Sorten im Rahmen der Landesweinverordnung erweitert. «Durch den Einsatz pilzresistenter Sorten können die Betriebe den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zurückfahren. Dies leistet einen Beitrag zum Umweltschutz», begründete der Minister die Zulassung. Nicht-klassifizierte Sorten konnten bisher nur in genehmigten Anbauversuchen kultiviert werden.
Für Baden wurden die Weißweinsorten Bronner, Helios und Viognier und die Rotweinsorten Acolon, Baron, Cabernet Carbon, Cabernet Cortis, Cabernet Cubin, Cabernet Dorio, Cabernet Dorsa, Cabernet Franc, Monarch, Prior und Syrah zusätzlich klassifiziert. Die Wengerter in Württemberg dürfen künftig die weißen Rebsorten Bronner, Helios, Solaris und Viognier sowie die Rotweinreben Baron, Cabernet Carbon, Cabernet Cortis, Monarch und Prior anbauen.
Bei den Neuzulassungen handelt es sich um internationale Sorten, um Neuzüchtungen von Deck-Rotweinsorten der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg (Kreis Heilbronn) sowie um pilzresistente Rebsorten des Weinbauinstituts Freiburg. «Pilzresistente Rebsorten werden landesweit auf 500 Hektar angebaut, vorwiegend von ökologisch wirtschaftenden Betrieben», berichtete Bonde. Auf 1200 Hektar, fünf Prozent der Gesamtrebfläche, werden Weinberge in Baden-Württemberg ökologisch bewirtschaftet. Da der Ausbau solcher Flächen das Ziel der neuen Landesregierung sei, habe Grün-Rot beschlossen, den von der CDU/FDP-Vorgängerregierung beschlossenen Stopp der Förderung bei der Umstellung von konventionellem auf ökologischen Weinbau wieder aufzuheben, kündigte der Minister an. (Quelle:dpa)x