“Weißwein zu Fisch” lautet eine viel zitierte und auch immer noch in den meisten Fällen angewandte Regel beim Genuss von leckeren Fischgerichten.
Doch immer mehr Fisch-und Weinliebhaber öffnen sich der neuen Genusskombi Fisch und Rotwein. Ein leicht gekühlter und fruchtiger Rotwein ist ein toller Begleiter für gegrillte (gerne auch mit Knobi) Scampis mit Kräutern und Gewürzen. Die Aromenfülle ist einfach toll. Schon jetzt auf dem Weg zum Klassiker ist die Kombination von Thunfisch(achten sie beim Kauf des Fisches z.B. auf das MSC Siegel des Marine Stewardship Council, das Fischer ausweist, die auf Nachhaltigkeit achten) und Rotwein. Sommeliers sind sich einig: toller Begleiter für Thunfisch, der mit leichter Schärfe gewürzt ist, ist ein frischer und fruchtiger Spätburgunder. Denn die Aromen von dunklen Beeren können neben den kräftigen Aromen des Thunfisch bestehen. Vielmehr entsteht durch diese Kombi eine tolle Aromenfülle.
Für die Fisch-Rotwein Kombination gibt es eine einfache Regel: je herzhafter der Fisch zubereitet ist, desto besser versteht er sich mit einem fruchtigen Rotwein. Gegrillte oder gebratene Meerestiere entwickeln Röstaromen (ähnlich wie Fleisch) und eigenen sich deshalb auch zu der Genuss-Kombi mit Rotwein. Und je stärker die Aromen von Knoblauch und Kräutern, Saucen oder Panaden sind desto kräftiger darf der Wein sein. Dabei sollten sie darauf achten, den wein leicht gekühlt zu servieren. Durch die Kühlung werden die Aromen des Rotweins ein wenig gebändigt und er wird zum idealen Begleiter von herzhaften Fischgerichten.
Natürlich wollen wir aber hier nicht an der ursprünglichen Regel -Weißwein zu Fisch- rütteln. Denn gerade Süßwasserfisch, angerichtet in einer milden Sauce mit leichtem Gemüse bevorzgt einen leiseren (weißen) Weinpartner.
Probieren sie es doch einfach mal aus. Meeresgetier in die Pfanne oder auf den Grill (wenn es mal nicht regnet) und dann einen fruchtigen, z.B. Pfälzer Spaätburgunder dazu. Guten Appetit!
Neue Geschmacksallianz: Fisch und Rotwein
10. August 2011Restaurantführer Michelin bekommt neuen Chef
02. August 2011Wer gutes Essen in toller Atmosphäre mag, kennt den Michelin Restaurantguide. Die roten Fibeln versprechen den allerhöchsten Genuss. Wie jetzt bekannt wurde, bekommt der Gourmet-Führer “Guide Michelin” im kommenden Jahr einen neuen Chef. Michael Ellis (53) wird als Direktor die internationalen Ausgaben der Michelin-Restaurantführer verantworten. Dabei tritt er die Nachfolge von Jean-Luc Naret an. Dieser hatte zuletzt unter anderem die neuen Ausgaben des “Guide Michelin” in Asien und den USA gegründet. Sein Nachfolger Michael Ellis kennt die Hintergründe der Restaurantszene bestens. Der gebürtige New Yorker hat mehrere Jahre in der Tourismusbranche und der Gastronomie gearbeitet. Außerdem war er im Management von International Distillers and Vintners und Club Med tätig. Zur Zeit kümmert sich Michael Ellis aber noch um einen ganz anderen Bereich bei Michelin, nämlich um die Vermarktung von Motorradreifen.
Winzer besucht Soldaten in Afghanistan
26. Juli 2011Diesen Tag werden die im Norden Afghanistans stationierten Soldaten so schnell nicht vergessen … bot doch ein Pfälzer Winzer eine willkommene Abwechslung. Peter Stolleis aus Gimmeldingen-Mußbach bei Neustadt an der Weinstraße hat 120 Flaschen Wein, 120 Pfund Brot, 50 Kilogramm Sauerkraut, 125 Kilo Kartoffeln und 300 Dosen voll Saumagen und Bratwurst eingepackt und ist nach Masar-e-Sharif gereist, um die dort stationierten Soldaten zu besuchen. Für den Pfälzer Winzer ging es darum “den Soldaten das Gefühl zu geben, dass man hinter ihnen steht und ihren Einsatz würdigt”.
Dabei hatte Peter Stolleis, wie er selbst erzählt, einige Hindernisse zu nehmen. Erst Wochen nachdem er den Antrag auf einen Besuch mit Weinprobe bei der Bundeswehr eingereicht hatte, bekam er endlich das OK. Doch auch die Vorschriften vor Ort machten es dem Winzer nicht einfach. Zuerst weigerte sich das Küchenpersonal des Internationalen Militärlagers die Zubereitung der Speisen zu übernehmen und außerdem dürfen die Soldaten im Camp entweder gar keinen oder nur sehr wenig Alkohol zu sich nehmen. Dennoch hat der 60-jährige Peter Stolleis mit seiner Weinprobe für eine willkommene Abwechslung bei den Soldaten gesorgt. Sogar eine pfälzisch-afghanische Weinkönigin gewählt und im “Garten” des Camps wurden zwei Pfälzer Reben gepflanzt.
“Mit der Verkostung hat ihnen der Winzer ein seltenes Vergnügen bereitet, wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam mitteilte. Zwar gebe es ein Betreuungsprogramm für die Soldaten mit Auftritten von Musikern oder Unterhaltungskünstlern. Doch dass es in Afghanistan eine Weinprobe gegeben hätte, daran könne er sich nicht erinnern”, sagte Sprecher Jörg Langer. (Quelle: dpa)














Tags: 