Die Weinmosternte 2009 ist um drei Prozent höher ausgefallen als noch im November letzten Jahres prognostiziert wurde. Weinlese 2009, das heißt reduzierte Menge bei höchster Qualität! Wie das Deutsche Weininstitut auf der Datenbasis des Deutschen Weinbauverbandes sowie des Statistischen Bundesamtes am 21.04. bekannt gab, beläuft sich die Gesamtdeutsche Weinerntemenge des Jahrgangs 2009 auf 9,14 Millionen Hektoliter. Dieses Ernteergebnis liegt somit 8,6 % unter dem des Vorjahres sowie 7,3 % unter dem zehnjährigen Mittel. 53 Prozent der eingebrachten Trauben hatten Prädikatsweinniveau, weitere 43 Prozent waren für die Qualitätsweinproduktion geeignet.
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Weinernte höher als Prognose
Donnerstag, 22. April 2010Weinbergsarbeiten
Dienstag, 13. Oktober 2009Der Herbst ist die spannendste Zeit des Jahres, da sich meist erst bei der Lese entscheidet, ob sich die Arbeit eines ganzen Jahres gelohnt hat.
Bereits in den ersten beiden Monaten des Jahres wird der Grundstein für die Ernte gelegt, da der Winzer beim Rebschnitt die spätere Qualität sowie den Ertrag festgelegt. Hierbei gilt: Je geringer die Rutenanzahl, desto geringer die Ernte. Das abgeschnittene Holz wird oftmals zur Humusanreicherung in den Boden eingearbeitet. Bis heute zählt der Rebschnitt zu den intensivsten und zeitaufwendigsten Handarbeiten, der Winzer muss hierfür je nach Größe des Betriebes mehrere Wochen einplanen. Im Anschluss werden die Reben gebogen und noch vor dem Austrieb in Form gebracht, dadurch kann die gleichmäßige Versorgung der Triebe gewährleistet werden. Die natürliche Aktivität des Bodens kann durch Bodenlockerungen und Begrünung verstärkt werden.














