In der Pfalz hat gestern die Lese für den Federweißen begonnen. Wie die Gebietswein-Werbung nun mitteilte, wird der 2010er Jahrgang mengenmäßig kein großer Jahrgang, doch die Chancen auf eine herausragende Qualität stehen bestens. „Wenn wir jetzt viele sonnige Spätsommertage bekommen, dann wird das wieder ein guter bis sehr guter Jahrgang“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende der Pfalzwein-Werbung, Weinbaupräsident Edwin Schrank, bei der traditionellen Weinlese-Eröffnung der Pfalz. Die Trauben sind kerngesund und auch ausreichend mit Wasser versorgt. Mehr als 4000 Hektar Weinberge wurden jedoch durch Hagel teilweise vollständig zerstört, eine Kältephase während der Blüte sowie Windbruch haben die Erträge weiter reduziert, dadurch wird die Erntemenge geringer als in den Jahren zuvor ausfallen.
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Kleiner aber feiner Weinjahrgang 2010
Donnerstag, 19. August 20102009 wird ein Spitzenjahrgang erwartet
Montag, 19. Oktober 2009Die Weinlese in Deutschland ist großenteils abgeschlossen und die Winzer freuen sich über große, gesunde Trauben sowie hohe Mostgewichte. Wegen der langen und ungestörten Reifezeit der Trauben erwarten alle Weinkundigen einen Spitzenjahrgang 2009: sehr aromatisch, sortentypisch und ausgewogen. Die Euphorie über das hervorragende Lesegut wird auch nicht von den teilweise geringen Säurewerte getrübt. Denn das Berliner Landwirtschaftsministerium hat bereits genehmigt, dass die Regionen, die im Sommer mit Trockenheit zu kämpfen hatten, den Säureghalt der Moste nachträglich anheben können. So können auch diese Weine die für deutsche Sorten typische Spritzigkeit und Eleganz erlangen.














